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Digitale Steuerung

IG BW-Arnstadt im Modell e.V.

Rehestedter Weg 2c
99310 Arnstadt
Tel.: 0175/5443742
Kontakt:


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Allgemeines :

Angefangen hat eigentlich alles mal ganz einfach. Wir wollten unsere Heimat BW-Arnstadt mit den dazugehörigen Behandlungsgleisen nachbauen. Denn unsere erste Räumlichkeit maß gerade einmal 30 qm. Eisenbahnfreunde des BW-Arnstadt-historisch wurden auf unser Vorhaben aufmerksam und boten uns eine Räumlichkeit im ehemaligen Sozialgebäude des BW-Arnstadt an. Erst hier in diesen Räumen entstand der Plan den gesamten Bahnhof Arnstadt maßstabsgerecht als HO-Anlage nach zu bauen. Auf Grund dieser geänderten Planung unseres Vorhabens entschieden wir uns für die Digitale Steuerung im NMRA-DCC Format. Die Ausmaße der jetzigen Digitalisierung waren damals in keinster Weise absehbar. Die erste Planung und Ausführung beruhte auf einer digitalen Fahrstomversorgung und herkömmlicher analogen Weichenstraßensteuerung . Es stellte sich jedoch sehr schnell heraus das unser Vorhaben so nicht zu bewerkstelligen war.
Beim manuellen Betrieb waren wir selbst der eigentliche Schwachpunkt. Durch Unachtsamkeit kam es immer wieder zu Entgleisungen , Zusammenstößen und jeder Menge anderer Störungen. Das Resultat waren natürlch unzufriedene Zuschauer und ein schlechter Leumund. Nach endlosen Diskussionen entschieden wir uns eine PC Steuerung nachzurüsten , weil ganz einfach die Technik weniger Fehler macht als der Mensch. Der Erfolg der letzten beiden Weihnachtsaustellungen gab uns Recht. Mittlerweile können wir die komplette Anlage mit Hilfe des PC, steuern.


Die Verbindung zwischen Anlage und PC erfolgt über vier Interface . Ein Lenz Interface ist für den Fahrbetrieb , eins für sämtliche Magnetartikel , ein Loconetinterface für die Rückmeldungen und ein Selectrixinterface zum Steuern der Drehscheibe.

Netzspannungversorgung :


Im Laufe der Zeit hat sich auch erwiesen das es wesentlich besser ist mit vielen kleinen Netztransformatoren zu arbeiten als mit wenigen größeren Netzransformatoren . Um galvanische Verkopplungen zu vermeiden besitzten jeder Verstärker , jede zugehörige Rückmeldergruppe , die Drehscheibe und die Zubehörgruppen eigene Netztransformatoren.
Fahrstromversorgung :

Die Gleisanlage ist in vier galvanisch getrennte Verstärkerabschnitte aufgeteit. Die Verstärkerabschnitte im Hauptbahnhof und im Rangierbahnhof werden von jeweils einem 5A Verstärker ( LV102 ) eingespeist. Für die beiden Schattenbahnhhöfe benutzen wir 3A Vertärker ( LV 101 ). Um den Spannungabfall so gering wie möglich zu halten sind die Haupkabel bis zu den ersten Abzweigen mit 2,5qmm Cu-Litze verlegt worden. Sämtliche Abzweige ( Gleisabgänge ) bestehen aus 0,5qmm CU-Litze.

Weichen und Signale :

Weichenmotore , Weichenantriebe und Signale werden mit Hilfe der Magnetartikeldecoder angesteuert. Sämtliche Magnetartikeldecoder werden von einer eigenen Zentrale und integriertem Verstärker ( LZV 102 ) mit Digitalspannung versorgt.
Rückmeldung :

Prinzipiell unterscheiden wir bei uns zwei Syteme , 1. Gleis-besetztmelder zur Erfassung von Lokomotiven und Zügen und 2. aktive Rückmeldung von Weichen mit Hilfe von Endschaltern oder Reedkontakten.
Als Gleisbesetztmelder kommen ausschließlich GBM16 mit Loconetinterface von Bluecher Elektronik zum Einsatz. Der Loconet Rückmeldebus ist für Großanlagen auf Grund seiner geringen Störanfälligkeit der optimalste Bus.
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